Jugendfeuerwehr Steina feiert 20jähriges Bestehen mit vielen Gästen

Am vergangenen Sonntag, den 13. September, feierte die Jugendfeuerwehr von Steina bei bestem Wetter mit einem „Feuerwehr-Erlebnistag“ Ihr 20jähriges Bestehen. Aus allen Teilen des Ortes und der Umgebung strömten kleine und große Besucher zum Gerätehaus und nutzten die vielfältigen Möglichkeiten zum Anschauen, Anfassen und Mitmachen.

Am Vormittag kämpften die Jugendfeuerwehren aus Lichtenberg, Ohorn, Bretnig-Hauswalde, Pulsnitz, Bischheim-Gersdorf und des Gastgebers Steina in der Disziplin „Gruppenstafette“ um die Siegerpokale. Diese gingen in der Altersklasse 10-14 nach Ohorn und in der AK 15-18 nach Steina.

Selbst aktiv werden konnten die Besucher am Nachmittag beim Geschicklichkeitsparcours der Jugendfeuerwehr. Drumherum beantwortete das Branschutzmobil des Landesfeuerwehrverbands „Freddy Flink“ auf 100 Quadratmetern alle Fragen zum Thema Brandschutz. Mit einem „Mini-Feuerwehrdepot“ und Feuerwehr-Buggys war das Mobil ein Magnet v.a. für die Kleinsten. Elter stöberten und feilschten derweil beim  Baby- und Kindersachenflohmarkt im Feuerwehrhaus oder fuhren mit der Drehleiter aus Leppersdorf in schwindelerregende Höhen.

Ein Highlight des Tages war der Erste Hilfe-Workshop für Kinder. In praktischen Übungen zeigte Kamerad Silvio Berger aus Bischheim, wie schon die Jüngsten in Notsituationen richtig und besonnen handeln können. Dass man immer und zu jeder Zeit in eine solche Situation geraten kann, zeigte sich nur wenig später, als ein Baby tatsächlich schnelle Hilfe benötigte und daraufhin ein Rettungshubschrauber neben dem Depot landen musste. Beim Eintreffen des Hubschraubers ging es dem Kind zum Glück schon wieder besser – der Ersten Hilfe sei Dank!

Durch diesen Zwischenfall startete die Vorführung der Rettungshundestaffel Kamenzer Land ein wenig verspätet. Sie faszinierten die Besucher des Erlebnistages mit Elementen des Trainings, die aus einem normalen Hund in jahrelanger Arbeit einen Rettungshund machen.

Den Schlusspunkt setzten die Kleinsten selbst: Sie ließen Luftballons in den Abendhimmel aufsteigen. Nun heißt es Daumen drücken, dass diese weit entfernt gefunden werden, denn die Ballon-Crew Sachsen zahlt pro zurückgelegten 10 Kilometern 0,50€ in die Kasse der Jugendfeuerwehr.

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